Beste Bedingungen zum Pflügen für die Kartoffeln. Mit dem Pflügen durchlüften wir den Boden und lockern ihn auf. Zudem werden Erntereste und Unkräuter durchmischt, bzw. untergepflügt
Ein feiner Boden ist am wichtigsten für die Kartoffel, nur so kann sie optimal wachsen und ein ordentliches Wurzelwerk ausbilden. Durch das Krümelgefüge ist der Boden sehr siebfähig, sodass wir zur Ernte beste Rodebedingungen erzielen können.
Gepflanzt wird mit einer Bechermaschine mit einer Ablageweite von 30cm. Auf dem Hektar sind es dann ca. 3-4 Tonnen, die in 75cm Dämmen gelegt werden.
Im Anschluss werden die Dämme gefräst, damit keine Kluten stören beim Wachstum oder später bei der Ernte. So bekommen wir außerdem auch einen großen breiten Damm hin, um die angesetzten Kartoffeln später vor Sonnenlicht zu schützen
Die meisten Kartoffeln haben den Damm durchbrochen, einige sind noch dabei. Nun ist es wichtig das die Pflanze genug Wasser bekommt und ausreichend vor Insektenflug und Krautfäule geschützt wird.
Hier ist die schonende Frühkartoffelernte zusehen. Die Kartoffeln werden je nach Bestellung 2-3 mal die Woche frisch gerodet, da sie losschalig sind und somit nicht lange haltbar sind.
Im September ist dann die Haupternte aller Kartoffelsorten. Diese werden auf dem Roder und auf dem Hof einmal grob verlesen, bevor sie eingelagert werden.
Die Kartoffeln werden entweder lose oder in Kisten gelagert. Um sie möglichst lange zu lagern, werden sie in Kisten im Kühlhaus durchlüftet und gekühlt bei einer Temperatur von 4-5 Grad.